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Clinch Interview

Clinch 2021

Im Live-Podium des CLINCH-Festival 2021 traf Leyla Ercan Aktive selbstorganisierter Bibliotheken zum Gespräch

I fondatori delle bibliotechae pluriligue e autonome e Leyla Ercan hanno discusso su pluringuismo, pluralismo, politica e la ricerca dell'identità.

  Claudia Ermel | 10.06.2021

Durante il lockdown sono diventati popolari le Manifestazioni ibrido che vuol dire un mix tra la manfiestazione dal vivo e quella digitae. Anche il Pavillon Hannover In occasione del Clinch-Festival anche il Pavillon Hannover si è servito di questo formato. Le interviste cogli ospiti in studio sono state trasmesse via live stream e si trovano su YouTube .

Che cos'è CLINCH?

„La CLINCH è una Festival è un confronto postcoloniale e postmigratorio e serve ad offrire un'esperienza di empowerment. CLINCH è un festival per un confronto artistico, teoretico ed attivista che coinvolge persone nerre, BiPOC e immigrati della seconda o terza generazione. CLINCH è intersezionaleCLINCH è radicale. CLINCH significa empowerment. Il terzo CLINCH Festival ha luogo dal 21. – 24. Maggio 2021, una manifestione completamente online.: Il festival dura quattro giorno ed include workshop, esibizioni, descussione, letture, concerti, spazio per empowerment e spazio per sperimentare cose nuove.

Drei beispielhafte Bibliotheksprojekte, die völlig eigeninitiativ und selbstverwaltet funktionieren, stellten sich und ihren Bücherfundus vor. Kargah- Bibliothek, Jüdische Bibliothek, Afrozentrische Bibliothek: "die selbstorganisierten Bibliotheken aus Hannover wurden auf dem CLINCH zu einer temporären Festivalbibliothek, die Betreiber*innen erzählten von den Ursprüngen der Bibliotheken, der Bedeutung, die diese für sie haben, und von dem emanzipatorischen Wert, der den Sammlungen und Orten innewohnt". (Zitat aus Pressetext im Internet)

Wichtige Orte der Bildung und Begegnung

Die Moderation des Gespräches hatte Leyla Ercan, Agentin für Diversität am Nds. Staatstheater Hannover übernommen. Neben Ferdos Mirabadi von kargah e.V. , als Vertreterin der kargah Bibliothek, waren David Rausch und Kay Schweigmann-Greve von der jüdischen Bibliothek sowie Victor Gyamfi, Jasmin Agyemang und Gennaro Steinforth von der Afrobibliothek dabei. Die letzteren per Videoschalte.

Die Fragen nach dem Stellenwert der Bibliotheken als soziale Begegnungsorte für die Communities wurden näher beleuchtet. Aber auch zu ihren Beweggründen, politischer, kultureller, bildungspolitischer Ausrichtung wurden die Protagonist*innen befragt.

„Unsere Bibliothek sammelt den jüdischen Blick auf die Welt“. (Jüdische Bibliothek)
„Wir wollen unsere Darstellung selbst in die Hand nehmen.“ (Afrozentrische Bibliothek)
„Wir wollen insbesondere Menschen eine Stimme geben, die von Zensur, Diskriminierung, politischen Repressalien bedroht sind.“ (kargah Bibliothek)

Mehrsprachigkeit als gesellschaftspolitischen Auftrag

Allen gemeinsam ist ihre Mehrsprachigkeit. Die gerade wachsende Anerkennung von Muttersprache und Identität, aber auch mangelnde Emphatie und unterrepräsentiertes Wissen in einer eurozentrischen Gesellschaft wurde angesprochen. Ferdos Mirabadi sprach für alle den Wunsch aus, dass neben den zahlreichen Buchspenden aus den Communities und der umfangreichen ehrenamtlichen Arbeit irgendwann auch eine öffentliche finanzielle Förderung beschlossen wird.

Als das Gespräch auf das Thema von Zugangsmöglichkeiten, Standandardisierung und Professionalisierung der Bibliotheken kam, erfuhren die Zuschauer*innen, dass ein Verbund von kargah eV., der iranischen Bibliothek, der jüdischen Bibliothek und der Hannah-Arendt-Bibliothek bereits mit der professionellen Erfassung und Registrierung beschäftigt ist. Spontan wurde die Afrozentrische Bibliothek eingeladen, dem Verbund beizutreten. Auch die sich derzeit im Aufbau befindende Ezidische Bibliothek soll in Kürze dazugehören.

Der unterdessen für seinen Einsatz beim Clinch prämierte Videofilmregisseur Abbas Yassin erstellte über jede einzelne Bibliothek einen kurzen Clip inklusive einer kleinen Lesung aus einem Lieblingsbuch der Protagonist*innen.

Hier geht es zu den Videoclips von Abbas Yassin über die einzelnen Bibliotheken mit Interviews und kurzen Lesungen.

Jüdische Bibliothek Hannover

Afro-Bibliothek

kargah Bibliothek

Welt-in-Hannover.de bedankt sich herzlich für die tolle Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie zahlreichen Organisationen und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit.

Schirmherrin des Projekts Welt-in-Hannover.de ist Frau Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe.

kargah e. V. - Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit    Kulturzentrum Faust e. V.    Landeshauptstadt Hannover