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Weiterführende allgemein bildende Schulen

Nach der Grundschule besuchen die Kinder weiterführende Schulen, die Sie als Eltern aussuchen.
Die Bewertung der Leistungen erfolgt (außer in Integrierten Gesamtschulen (IGS)), in der Regel nach Noten:

1 = sehr gut
2 = gut
3 = befriedigend
4 = ausreichend
5 = mangelhaft
6 = ungenügend

Am Ende des ersten Schulhalbjahres (Januar/Februar) bekommen die Schüler (wie bereits in der Grundschule) ein Halbjahreszeugnis und ab der weiterführenden Schule (mit Ausnahme der IGS), zum Schuljahresende ein Versetzungszeugnis. In der Grundschule erhalten die Kinder im Übergang von der 2. in die 3. Klasse ein Versetzungszeugnis, aus dem hervorgeht, ob eine Versetzung in die nächste Klassenstufe erfolgen kann. Dies ist abhängig von den Leistungen der Schüler.

Direktlinks:
Hauptschule, 5.-10. Klasse
Realschule, 5.-10. Klasse
Oberschule, 5.-10. Klasse, bzw. 13. Klasse
Gymnasium, 5.-13. Klasse
Gesamtschule, 1.-13. Klasse
Förderschulen / inklusive Schulen

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Hauptschule (5.-10. Klasse)
Hauptschulen haben die Aufgabe, die Grundfertigkeiten der Schüler zu stärken und selbstständiges, sachbezogenes Lernen zu fördern. Die Hauptschule kann nach der Grundschule besucht werden. Um einen Abschluss erlangen zu können, muss die Hauptschule nach der 9. oder der 10. Klasse mit der Hauptschulabschlussprüfung beendet werden. Es handelt sich um einen zentralen Test, der an allen niedersächsischen Hauptschulen im selben Zeitfenster stattfindet. Nach der 9. Klasse werden die Fächer Deutsch und Mathematik, nach der 10. Klasse Deutsch, Mathematik und Englisch geprüft.

Welche Besonderheiten haben Hauptschulen?

Hauptschulen

  • vermitteln grundlegende Allgemeinbildung
  • unterstützen bei der Berufsorientierung.
  • bieten im Rahmen der berufsorientierenden Maßnahmen der 9. und 10. Klasse insgesamt mindestens 80 Praxistage an. Diese können z.B. in berufsbildenden Schulen, aber auch in Unternehmen oder Einrichtungen stattfinden, die für den Schüler als eventueller Ausbildungsort in Frage kommen könnten.

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Realschule (5.-10. Klasse)
Zum Schuljahr 2014/15 haben 38,6% der Grundschüler der 4. Klasse in Niedersachsen eine Schullaufbahnempfehlung für eine Realschule erhalten. Damit stellen sie nach den Gymnasialempfehlungen die zweitgrößte Gruppe dar (Ab dem Schuljahr 2015-2016 machen die Lehrer keine schriftlichen Empfehlungen mehr zu der Schule, die das Kind nach der Grundschule besuchen soll).

Welche Besonderheiten haben Realschulen?

  • Vermittlung von erweiterter Allgemeinbildung
  • Unterstützung bei der Berufsorientierung. Es gibt Pflichtfächer, Wahlpflichtfächer und wahlfreie Fächer und generell ein breiteres Fächerangebot, als an der Hauptschule. Neben Englisch wird eine zweite Fremdsprache ab der 6. Klasse als Wahlpflichtfach angeboten. Dies bedeutet, dass die Schüler eine zweite Fremdsprache wählen können, aber nicht müssen. Wählen sie keine zweite Fremdsprache, müssen sie aber als Ersatz zwei andere Wahlpflichtkurse wählen. Um später evtl. die gymnasiale Oberstufe besuchen zu können, ist eine zweite Fremdsprache notwendig. Die Schüler haben jedoch die Möglichkeit, diese zu einem späteren Zeitpunkt (mit einer höheren Anzahl an Wochenstunden) zu wählen. In diesem Fall müssen die Schüler die zweite Fremdsprache in der 11. und 12. Klasse durchgehend belegen.

Realschüler haben die Möglichkeit, nach ihren Interessen ab der 9. Klasse einen Schwerpunkt zu wählen, z. B.:

  • Fremdsprachen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Gesundheit und Soziales.
    Nicht alle Realschulen bieten alle Schwerpunkte an.
    Zur Berufsorientierung werden an den Realschulen ab der 8. Klasse mindestens 30 Praxistage angeboten, die z.B. in Betrieben und anderen Einrichtungen verbracht werden können.

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Oberschule (5.-10. bzw. 13. Klasse)
In einigen Landkreisen in Niedersachsen gibt es seit 2011 Oberschulen, die eine Alternative zur IGS sind. Sie bieten an mindestens zwei Tagen in der Woche ein Ganztagsangebot an. Viele Oberschulen treten jedoch als offene Ganztagsschulen auf, in denen jeden Tag ein Ganztagsangebot stattfindet.

Welche Besonderheiten haben Oberschulen?
In den Oberschulen beinhaltet das Schulkonzept Elemente aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen, sowie Gymnasien. Der Unterricht findet je nach Ausrichtung der Schule jahrgangsbezogen, jahrgangsbezogen mit Fachleistungsdifferenzierung oder überwiegend schulzweigbezogen statt.

  • Jahrgangsübergreifend: die 5. und 6. Klasse werden zusammen unterrichtet
  • Jahrgangsbezogen mit Fachleistungsdifferenzierung: der Unterricht in den Fächern Mathematik und Englisch wird bereits ab der 5. Klasse auf zwei verschiedenen Anforderungsebenen erteilt
  • Überwiegend schulzweigbezogen: mehr als 50% des Schulunterrichts wird schulformbezogen, also z.B. auf Hauptschul- oder Realschulniveau unterrichtet

Es gibt Oberschulen mit gymnasialem Angebot und ohne gymnasiales Angebot. Schüler, die eine Oberschule mit gymnasialem Angebot besuchen, haben die Möglichkeit, auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet zu werden und das Abitur zu machen.
Englisch als erste Fremdsprache wird ab der 5. Klasse unterrichtet. Wenn die Schüler eine Oberschule ohne gymnasiales Angebot besuchen, können sie ab der 6. Klasse zwischen einer zweiten Fremdsprache (vierstündig, meist Französisch) oder zwei Wahlpflichtfächern (je 2 Stunden) wählen. Besuchen die Schüler eine Oberschule mit gymnasialem Angebot, ist die zweite Fremdsprache jedoch ein Pflichtfach.
Eine weitere Besonderheit der Oberschulen sind die wahlfreien Arbeitsgemeinschaften, in denen die Schüler freiwillig an Unterrichtseinheiten teilnehmen, die sie interessieren. Einige Oberschulen bieten auch bilingualen Unterricht an. Das bedeutet, dass der Unterricht in bestimmten Sachfächern wie z.B. Erdkunde in englischer Sprache stattfindet.

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Gymnasium (5.-13. Klasse)
An Gymnasien kann der höchste Abschluss, den es an allgemein bildenden Schulen in Deutschland gibt, erlangt werden: Die Allgemeine Hochschulreife (Abitur). Die Aufgaben der Gymnasien lauten:

  • Vermittlung breiter und vertiefter Allgemeinbildung
  • Förderung von selbstständigem Lernen
  • Vorbereitung sowohl auf ein Leben in der Berufswelt, als auch auf ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule

Bildquelle: By Stefan-Xp (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons
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Welche Besonderheiten haben Gymnasien?
Wie an Real- und Oberschulen auch, können die Schüler am Gymnasium ihren Schwerpunkt nach ihren Interessen setzen. Dies geschieht von der 7. bis zur 9. Klasse. An Gymnasien steht der Erwerb von Fremdsprachen auch im Mittelpunkt. Das bedeutet, dass die erste Fremdsprache, die die Schüler bereits ab der Grundschule erlernen (meist Englisch) in der 5. Klasse fortgesetzt wird. Ab der 6. Klasse lernen die Schüler dann ihre zweite Pflichtfremdsprache. In der 7. Klasse können die Schüler eine dritte Fremdsprache wählen.
Es finden außerdem an vielen Gymnasien Arbeitsgemeinschaften statt. Diese Arbeitsgemeinschaften sollen die individuellen Interessen der Schüler und ihre Verbundenheit mit ihrer Schule stärken. Themen von Arbeitsgemeinschaften können vielfältig sein und neben Musik und Theater z.B. Sport, Tiere, Sprachen, Natur/Umwelt oder Computer-Themen beinhalten.

Die Oberstufe am Gymnasium
Um die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) erzielen zu können, müssen die Schüler die gymnasiale Oberstufe besuchen. Nach einer einjährigen Einführungsphase (11. Klasse), folgt eine zweijährige Qualifikationsphase. In dieser Phase, die in den Jahrgängen 12 und 13 stattfindet, erfolgt die Wahl der Abiturprüfungsfächer. Die Bewertungen erfolgen nicht mehr in Form von Noten, sondern in Form von Punkten:

1+ = 15
1 = 14
1- = 13
2+ = 12
2 = 11
2- = 10
3+ = 9
3 = 8
3- = 7
4+ = 6
4 = 5
4- = 4
5+ = 3
5 = 2
5- = 1
6 = 0

Die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe beinhaltet:

  • Hauptfächer Deutsch, Fremdsprache und Mathematik
  • Schwerpunktfächer: die die Schwerpunktwahl der Schüler repräsentieren (Die von den Schulen angebotenen Schwerpunktprofile und –fächer sind abhängig von den Kapazitäten der einzelnen Schulen. Ein sprachlicher und ein naturwissenschaftlicher Schwerpunkt muss von jeder gymnasialen Oberstufe angeboten werden. Ein musisch-künstlerischer, ein gesellschaftswissenschaftlicher und ein sportlicher Schwerpunkt muss nicht angeboten werden, kann aber je nach Kapazität der Schule zum Programm gehören)
  • Ergänzungsfächer: sonstige Fächer, die belegt werden müssen
  • Wahlfächer, die von den Schülern freiwillig gewählt werden können
  • Seminarfach: Studiums- bzw. berufsvorbereitendes Fach, in dem vertiefte Kenntnisse des selbstständigen und fächerübergreifenden Lernens erworben werden sollen.

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Gesamtschule (1.-13. Klasse)
In Niedersachsen gibt es zwei unterschiedliche Arten von Gesamtschulen: Integrierte Gesamtschulen (IGS) und Kooperative Gesamtschulen (KGS). Beide Schulen können mit gymnasialer oder ohne gymnasiale Oberstufe geführt werden.
Je nach Leistungsniveau der Schüler, wollen Gesamtschulen grundlegende, erweiterte oder breite und vertiefte Allgemeinbildung vermitteln. Sie bieten ihren Schülern eine individuelle Schwerpunktbildung an, dabei stärken sie berufliche und studienbezogene Interessen. Ein besonderes Merkmal an Gesamtschulen sind zahlreiche Arbeitsgemeinschaften mit ganz unterschiedlichen Themen.
Pro Schuljahr und pro Jahrgangsstufe kann nur eine bestimmte Anzahl an neuen Schülern aufgenommen werden.

Wie unterscheiden sich IGS und KGS voneinander?
An Kooperativen Gesamtschulen (KGS) findet der Unterricht in der Regel nach Schulzweigen statt. Das bedeutet, dass je nach Leistung der Schüler wie an der Haupt- bzw. Realschule oder am Gymnasium unterrichtet wird. Hierbei findet der Unterricht dann in manchen Fächern schulzweigübergreifend statt, eine strikte Abgrenzung zwischen Haupt- und Realschule bzw. Gymnasium gibt es nicht. Eine besondere Ausnahme stellt das offene Konzept der KGS dar: Schüler die sich z.B. im Hauptschulzweig befinden, können bei entsprechenden Leistungen in einem oder mehreren Fächern entsprechend am Unterricht auf Realschulniveau teilnehmen, dass dem Realschulniveau entspricht. Dies ist möglich für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften oder die zweite Fremdsprache.

Integrierte Gesamtschulen (IGS) streben es an, dass Schüler mit unterschiedlichen (Lern-) Voraussetzungen gemeinsame Lernerfahrungen sammeln können. Hierbei werden sie von den Lehrkräften im Unterricht individuell unterstützt. Sie bieten in der Regel Unterricht von der 5. bis zur 13. Klasse an. Das Abitur kann in der 13. Klasse erworben werden. An der IGS erfolgt der Unterricht in gemeinsamen Lerngruppen innerhalb eines Schuljahrganges. Ein schulzweigbezogener Unterricht findet nicht statt, da alle Formen miteinander vermischt sind. Es erfolgt ab der 7. Klasse eine „Fachleistungsdifferenzierung“, was bedeutet, dass der Unterricht in den Fächern Mathematik und Englisch (ab der 7. Klasse), Deutsch (ab der 8. Klasse) und den Naturwissenschaften (ab der 9. Klasse) stattfindet.
Statt Zeugnissen mit Noten, werden an der IGS von der 5. bis zur 8. Klasse Lernentwicklungsberichte (LEB) an die Schüler ausgehändigt. Hier werden die Fortschritte und Fördermöglichkeiten für die Schüler dargelegt. Ab der 9. Klasse gibt es dann, wie in allen anderen Schulformen auch, Zeugnisse mit Noten. Eine Besonderheit der IGS ist es, dass von der 5. bis zur 10. Klasse die Schüler immer versetzt werden. Nach der 10. Klasse kann eine Versetzung in die Gymnasiale Oberstufe dann erfolgen, wenn die Schüler den Erweiterten Sekundarabschluss I erzielt haben.

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Förderschulen / inklusive Schulen
Förderschulen bzw. inklusive Schulen richten sich an Kinder mit Behinderungen. Dies kann eine körperliche, eine geistige oder eine Lernbehinderung sein. Diese Behinderungen können eine sonderpädagogische Förderung erfordern. Sonderpädagogische Förderung kann an allgemein bildenden Schulen und an Förderschulen stattfinden.

Wenn diese Unterstützung für den Schüler jedoch nicht ausreichend ist, besteht die Möglichkeit, dass die Kinder eine Förderschule besuchen. Beide Schulen wollen für die betroffenen Schüler den Behinderungen angemessene pädagogische Maßnahmen zur entsprechenden Förderung bieten. Die Schüler sollen nicht nur ausreichend unterstützt werden, sondern sollen auch Beratung und individuelle Förderung sowie eine enge Kooperation mit den für die Schüler wichtigen Personen und Einrichtungen erfahren. Langfristig sollen sonderpädagogische Maßnahmen einerseits schulische und berufliche Eingliederung ermöglichen und andererseits ein selbstständiges Leben und eine Teilhabe in der Gesellschaft fördern. Förderschulen konzentrieren sich insbesondere auf die Beeinträchtigungen der Schüler und bieten folgende Schwerpunkte:

  • Geistige Entwicklung
  • Körperliche und Motorische Entwicklung
  • Sprache
  • Hören
  • Sehen
  • Emotionale und soziale Entwicklung
  • Hören und Sehen (Taubblinde)
  • Lernen (5.- 10. Klasse)

Ein sozialpädagogischer Förderbedarf wird mittels eines Feststellungsverfahrens festgestellt.

Ihr Kind besucht eine Förderschule. Gibt es die Möglichkeit des Überganges auf eine allgemein bildende Schule?
Für einige Kinder ist der Besuch einer Förderschule temporär, das bedeutet, dass die spezielle Förderung nur über einen bestimmten Zeitraum gegeben sein muss. Förderschulen streben an, dass ihre Schüler im Laufe ihres Lebens allgemein- oder berufsbildende Schulen besuchen können. Genaue Informationen hierzu bieten die Ansprechpartner der einzelnen Schulen selbst.

Nächstes Kapitel: Was sind berufsbildende Schulen und wie melde ich mein Kind dort an?

Veranstaltungskalender
Neu eingestellte Veranstaltungen
27.05.
27.05.
15.00 Uhr
frei
kargah
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
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Die Musikerinnen E. Malkin,. T. Stepanova und L. Moiseeva spielen klassische Musik, Filmmusik, Romanzen und anderes... Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Russisch moderiert.
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29.05.
29.05.
16.45 Uhr
frei; Anmeldung erforderlich
MiSO-Netzwerk
Mengendamm 12
30177 Hannover
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Dieses Dialogseminar gibt einen Überblick über verschiedene Symptome eines traumatisierten Flüchtlings unter Berücksichtigung seiner Herkunft und der damit verbundenen kulturellen Besonderheiten. Referent ist der Psychotherapeut Naiel Arafat. Ein kostenloser Abend-Imbiss ist inbegriffen. Anmeldung bis zum 21. Mai an: sonam.lama@miso-netzwerk.de
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27.05.
27.05.
18.00 Uhr
5 €
Liberale Jüdische Gemeinde
Fuhsestraße 6
30419 Hannover
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Assaf Kacholi singt schöne Lieder. Er hat sich auf deutsche und israelische Klassiker spezialisiert und er wird von einem Pianisten und einer Gitarristin begleitet.
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