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Das Erfolgsrezept der asiatischen Frauengruppe
Maria Eggers22.09.2015
22.09.2015
Maria Eggers22.09.2015
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Heute wird bei der asiatischen Frauengruppe gekocht. Auf dem Menü steht: Ein kambodschanischer Glasnudelsalat. Das „leichte“ Sommergericht wird von Sarin Kim gekocht und den 13 Teilnehmerinnen aufgetischt. Sarin, die aus Kambodscha kommt und derzeit mit ihrem deutschen Mann in Honduras lebt, ist zu Besuch in Hannover – und hat es sich nicht nehmen lassen für die asiatische Frauengruppe zu kochen. „Ich freu mich, dass ich hier sein und mit so vielen tollen Frauen eine gute Zeit verbringen kann“, sagt sie. Und auch den anderen Gästen steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Eine der „Stammgäste“ ist Sally aus den Philippinen. Sie kommt regelmäßig zu den Treffen, die einmal monatlich in Langenhagen stattfinden. Und damit ist sie nicht allein, denn hier bei der asiatischen Frauengruppe gibt es neben leckeren Essen und viele Informationen rund um die asiatische Kultur auch die Möglichkeit sich intensiv mit anderen Frauen auszutauschen. „Hier sind wir unter uns und können unsere Alltagssorgen miteinander teilen“, erklärt Yaowanute.

Der Glasnudelsalat und seine einzelnen Zutaten

Ein Thema, was die beteiligten dabei stark beschäftigt, ist der Alltag hier in Deutschland. Aber auch die berufliche Situation der eigenen Kinder. Das Thema „Politik in den Heimatländern“ ist dagegen tabu. „Wir wollen hier miteinander sein statt gegeneinander. Und nur, weil es manche Politiker nicht schaffen, friedlich mit ihren Nachbarländern umzugehen, wollen wir diese Konflikte nicht hier stellvertretend thematisieren“, stellt Yaowanute klar.

Auch optisch ein Genuss: kambodschanischer Galsnudelsalat

Doch neben den Stammgästen kommen auch immer wieder neue Frauen zur Gruppe dazu. Hani ist heute dagegen das erste Mal dabei. Sie hat Yaowanute im Haus der Region kennengelernt, indem sie und weitere Gruppenmitglieder einen Stand der asiatischen Frauengruppe betrieben. „Wir sind von der Region Hannover im Rahmen des Integrationsfonds „Miteinander – Gemeinsam für Integration“ gefördert worden, um mehr Öffentlichkeitsarbeit für unsere Gruppe machen zu können“, erklärt Yaowanute. Und so wurde auch Hani auf die Gruppe aufmerksam. Hani, die aus dem Iran kommt, ist sehr aktiv. Sie ist Mitglied im Integrationsbeirat Herrenhausen-Stöcken und betreut eine Seniorengruppe. Daher ist sie neugierig wie es bei der asiatischen Frauengruppe zugeht. Und nimmt gerne die Anreise aus Herrenhausen bis nach Langenhagen in Kauf. „Denn hier kann man sich wirklich toll austauschen – und das Essen ist auch sehr lecker“, bemerkt sie.
Und damit jeder den Salat auch zuhause nachkochen kann, findet man das Rezept anschließend auf der Internetseite der Frauengruppe .Dort findet man auch alle Infos zu den nächsten Treffen, die immer unter einem ganz besonderen Themenschwerpunkt stehen, der gemeinschaftlich beschlossen wird. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!





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Veranstaltungskalender
Neu eingestellte Veranstaltungen
30.11.
30.11.
18.00 Uhr
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Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover
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Ein mobiler, begehbarer Container steht im Zentrum der Ausstellung „Los Invisibles - Unsichtbarkeit von Menschen ohne Papiere in Deutschland“. Künstlerisch aufbereitete Informationen und Hörstationen ermöglichen einen eigenen Zugang zum Thema. Es geht darum, die Unsichtbarkeit der Situation der Betroffenen sichtbar zu machen. Eine Impulslesung von persönlichen Erlebnissen rundet die Eröffnung ab. Ausstellungsdauer: 30.11. bis 02.12.. Weitere Veranstaltungen: Freitag, 1.12., 13 bis 18 Uhr und Samstag, 02.12., 10 bis 16 Uhr: Expert*Innen stehen für Fragen zur Verfügung. Die Ausstellung wurde entwickelt von Calaca e.V.
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30.11.
30.11.
19.00 Uhr
frei
kargah e. V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
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In dem vom MiSO-Netzwerk Hannover e. V. organisierten World-Café betrachten wir die Menschenrechtslage in verschiedenen Ländern / Weltregionen und diskutieren. Angefragt sind Referate zu Afghanistan, Syrien, Venezuela, der Türkei und Afrika. Dabei bieten sich tiefere Einblicke in aktuelle politische Debatten – auch aus deutscher Sicht.
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27.11.
27.11.
19.00 Uhr
frei
Freizeitheim Vahrenwald
Großer Saal
Vahrenwalder Straße 92
30165 Hannover
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Begleitend zur Ausstellung „Philosophie zwischen Schwarz und Weiß“ laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein. Thema ist die Aktualität der philosophischen Schriften von Dr. Anton Wilhelm Amo, dem ersten schwarzen Hochschullehrer an einer deutschen Universität im 18. Jahrhundert. Als Diskussionsteilnehmer erwarten wir Dr. Florentin Kaha Samta (Literaturwissenschaftler), Dr. Gerhard Stamer (Philosoph und Leiter des philosophischen Instituts „Reflex“) und Dr. Blaise Pokos (Stadt Braunschweig), Prof. Anaclet Ngezahayo und Prof. Dr. Dr. Jacob Emmanuel Mabe. Anmeldung möglich bei Anna.Blank@Hannover-Stadt.de. Veranstalter: Freizeitheim Vahrenwald, Afrikanischer Dachverband Norddeutschland e.V.
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